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Nach dem großen Erfolg im Berliner Technik Museum, kommt mathemachen jetzt auch in die INSPIRATA nach Leipzig!

In der INSPIRATA in Leipzig wird am 26.3.2015 die neu konzipierte Mitmach-Ausstellung mathemachen2 eröffnet. Schüler von 9-14 Jahren können bei den Führungen zu den Themen Zahlen, Geometrie, Symmetrie und Kryptologie eine völlig neue Seite der Mathematik selbst entdecken. Eine Anmeldung für die Führungen ist unbedingt erforderlich!

An jedem 4. Samstag im Monat ist die Ausstellung auch für Familien von 12-18 Uhr geöffnet.

INSPIRATA >>

 
Konzept

Mathematik + Kinder = Spaß
Stimmt diese Gleichung?
   
     

Spaß ist sicher nicht das, was den meisten Menschen
als erstes in den Sinn kommt, wenn sie an Mathematik
denken. Eher gilt sie als schwierig und trocken. Das
liegt vor allem daran, dass die Mathematiker eine
andere Sprache benutzen als wir. Formeln sind klar,
kurz, international, eindeutig und zweckmäßig. Über
diesen unbestreitbaren Vorteilen der Formelsprache
vergessen viele Mathematiklehrer oft die einfache
Tatsache, dass die meisten anderen Menschen sie
nicht verstehen können.

Aber man kann auch ohne Formelsprache eine Menge
Mathematik machen. Muster, Symmetrien und Logik
lassen sich auch in Bildern und in Umgangssprache
ausdrücken. Und Kinder lieben es zu sortieren und zu
klassifizieren. Sie können Formen, Muster und
Symmetrien erkennen und logische Zusammenhänge
finden. Außerdem sind sie Weltmeister im Fragen-
stellen: “Ist das Quadrat oder das Dreieck größer?“
„Wie viele Ecken hat ein Würfel?“ „Kann man einen
unendlich langen Strich zeichnen?“ „Wieso ist die Null
gar nichts?“ Genau solche Fragen stellen sich auch
Mathematiker.
Mathematik kann richtig Spaß machen, und zwar nicht
nur Kindern. Was vermittelt man also Kindern den
Spaß an der Mathematik?

Die erste und wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass
die Kinder aktiv sein dürfen. Kinder sind geborene
Wissenschaftler. Aus einem tiefen inneren Drang
heraus erforschen sie die Welt, die sie umgibt.
Allerdings wollen sie das auf ihre eigene Weise und
in ihrem eigenen Tempo tun. Sie wollen die Lösung
eines Problems nicht von jemandem fertig präsentiert
bekommen, sondern sie mit Hilfe von eigenen
Überlegungen und Experimenten selbst herausfinden.
Das scheinbar ziellose Herumprobieren gehört dabei
ebenso zum Lernprozess wie Fehler.

  Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Zeit. Nur sehr
wenige Menschen können unter Zeitdruck optimale
Leistungen bringen; Kinder können das definitiv
nicht. Es ist daher wichtig, ihnen die Zeit, die sie
brauchen, auch zu geben, da nur so die Vertiefung
eines Themas möglich ist. Je mehr Zeit die Kinder
mit einem Thema verbracht haben, desto größer ist
die Wahrscheinlichkeit, dass das Gelernte auch
dauerhaft abgespeichert wird.
Der dritte Punkt ist die Motivation. Was man freiwillig
und mit Freude gelernt hat, kann man sich viel leichter
merken.

Wie muss Lernmaterial aussehen, um all das in die
Praxis umzusetzen? Es sollte
• einfach und doch gut durchdacht sein,
• möglichst viele verschiedene Sinne ansprechen,
um jedem Kind seinen individuellen Zugang zu
ermöglichen,
• verschiedene Schwierigkeitsstufen anbieten, so
dass jedes Kind eine Aufgabe findet, die zu seinem
Entwicklungsstand passt,
• vielfältig sein, um nicht langweilig zu werden. Nur
so wird sich das Kind lange genug mit dem Material
befassen, um auch wirklich etwas damit zu lernen.

In der Kinderinsel MATHEMAchen finden Sie eine
ganze Menge solchen Materials. Auch Kinder der
Fernseh- und Computergeneration beschäftigen
sich gerne damit, können ihre Kreativität ausleben
und spielerisch lernen.

Wie wirklich erfolgreiches Lernen aussieht, hat ein
achtjähriger Junge perfekt zusammengefasst: „Hier
musst du echt aufpassen! Ständig bringt man dir was
bei, und meistens merkst du es nicht einmal. Du
denkst, du spielst bloß, und hast dabei schon wieder
was gelernt!“
     
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